Ich ekele mich so vor mir selber.
Ständig nehme ich essen in die Hand, nur um
es dann wieder weg zu legen. In der einen Sekunde denke ich mir,
"ich habe hunger, ich sollte was essen...", in der nächsten Sekunde
ist diese Stimme in meinem Kopf die mich fragt: "Willst du wirklich
noch fetter werden? Leg das Essen aus der Hand!"
Ich fühle mich so widerlich. Ich stecke sogar Toast in
den Toaster, nur um es dann halbgetoastet wieder in
die Verpackung zu stecken...
Heute habe ich mich das erste mal seit langer Zeit richtig
übergeben. Ich hasse mich.
Freitag, 20. Juli 2012
Donnerstag, 19. Juli 2012
Noch 6 Tage.
Ich habe Angst davor, wie das mit dem Essen in Amerika wird.
Ich habe Angst davor, wie die Sache mit meinem Freund wird, wenn
ich so lange nicht da bin.
Ich habe Angst davor, wieder in meine alten Verhaltensweisen
zu fallen.
Ich bin müde...
Sonntag, 15. Juli 2012
Es ist viel passiert in letzter Zeit. Ich habe nicht viel Zeit um von allem zu berichten.
Seit 1.Juli habe ich Sommerferien, und bin ständig unterwegs. Da mein
Auslandsjahr immer näher rückt, bin ich viel damit beschäftigt, Freunde
und Familie zu verabschieden, mit ihnen noch mal etwas zu unternehmen,
oder einfach nur beisammen zu sein. Die erste Ferienwoche war ich mit
meinem Freund unterwegs. Es war eine echt schöne Woche, die wir
in Salzburg an einem See verbracht haben. Ich habe es wirklich genossen!
Der Abschied von ihm war vermutlich der allerschlimmste. Wir mussten
uns im Zug verabschieden, da er eine Station früher raus musste als ich.
Ich habe ihn bis zur Tür gebracht, ihn geküsst und umarmt und habe
mich umgedreht und bin zu meinem Platz zurückgegangen. Wir haben
gesagt, wir machen es kurz und schmerzlos, geweint habe ich trotzdem.
Es hat sich angefühlt, als würde jemand einem die Brust zerquetschen,
die Kehle zusammenschnüren und einen ersticken.
Aber ich habe es überstanden, da ich viel Ablenkung habe.
Letzte Woche war ich mit meiner besten Freundin in München, meinen
Vater besuchen und danach in Venedig. Beide Städte sind wunderschön,
und ich liebe es, dort zu sein.
Jetzt bin ich wieder zuhause und meine Oma ist zu besuch.
Es ist anstrengend, aber immerhin lenkt es mich ein bisschen ab, und
ich muss nicht dauernd an mein bevorstehendes Auslandsjahr denken,
und daran, dass ich meinen Freund so lange zurück lassen muss.
Ich liebe ihn wirklich sehr, und es fühlt sich an, als wäre ich ohne ihn
nicht ich selbst, als würde etwas fehlen. Es klingt klischeehaft, aber so
fühlt es sich wirklich an.
Das mit dem Essen ist momentan schwer für mich. Einerseits freue ich mich,
dass ich "normal" esse, d.h. nie mehr als 2000 kcal, allerdings ist das
für meine Maßstäbe einfach zu viel. Ich freue mich schon, wenn
ein bisschen Normalität einkehrt und ich endlich wieder selbst bestimmen
kann, was, wann und wie viel ich esse. Vermutlich werde ich mich
erst wieder melden, wenn ich in Amerika bin, aber ich glaube hier wird
mich keiner vermissen. Warum auch. Aber es tut trotzdem gut,
mal alles aufzuschreiben, die Gedanken im Kopf ein bisschen zu sortieren
und alles zu verarbeiten.
Seit 1.Juli habe ich Sommerferien, und bin ständig unterwegs. Da mein
Auslandsjahr immer näher rückt, bin ich viel damit beschäftigt, Freunde
und Familie zu verabschieden, mit ihnen noch mal etwas zu unternehmen,
oder einfach nur beisammen zu sein. Die erste Ferienwoche war ich mit
meinem Freund unterwegs. Es war eine echt schöne Woche, die wir
in Salzburg an einem See verbracht haben. Ich habe es wirklich genossen!
Der Abschied von ihm war vermutlich der allerschlimmste. Wir mussten
uns im Zug verabschieden, da er eine Station früher raus musste als ich.
Ich habe ihn bis zur Tür gebracht, ihn geküsst und umarmt und habe
mich umgedreht und bin zu meinem Platz zurückgegangen. Wir haben
gesagt, wir machen es kurz und schmerzlos, geweint habe ich trotzdem.
Es hat sich angefühlt, als würde jemand einem die Brust zerquetschen,
die Kehle zusammenschnüren und einen ersticken.
Aber ich habe es überstanden, da ich viel Ablenkung habe.
Letzte Woche war ich mit meiner besten Freundin in München, meinen
Vater besuchen und danach in Venedig. Beide Städte sind wunderschön,
und ich liebe es, dort zu sein.
Jetzt bin ich wieder zuhause und meine Oma ist zu besuch.
Es ist anstrengend, aber immerhin lenkt es mich ein bisschen ab, und
ich muss nicht dauernd an mein bevorstehendes Auslandsjahr denken,
und daran, dass ich meinen Freund so lange zurück lassen muss.
Ich liebe ihn wirklich sehr, und es fühlt sich an, als wäre ich ohne ihn
nicht ich selbst, als würde etwas fehlen. Es klingt klischeehaft, aber so
fühlt es sich wirklich an.
Das mit dem Essen ist momentan schwer für mich. Einerseits freue ich mich,
dass ich "normal" esse, d.h. nie mehr als 2000 kcal, allerdings ist das
für meine Maßstäbe einfach zu viel. Ich freue mich schon, wenn
ein bisschen Normalität einkehrt und ich endlich wieder selbst bestimmen
kann, was, wann und wie viel ich esse. Vermutlich werde ich mich
erst wieder melden, wenn ich in Amerika bin, aber ich glaube hier wird
mich keiner vermissen. Warum auch. Aber es tut trotzdem gut,
mal alles aufzuschreiben, die Gedanken im Kopf ein bisschen zu sortieren
und alles zu verarbeiten.
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