Da ich lange einen anderen Blog gehabt habe, und auf dem jetzigen noch nicht so
viel zu meiner Person drin steht, habe ich gedacht, ich stelle mich mal kurz vor.
zuerst die Fakten:
- Sophie
- 15
- 172cm
- breite Hüfte, fette Oberschenkel,
der Rest sieht meiner Meinung nach halbwegs passabel aus
- dunkelblond / blaue Augen
zu meiner Essstörung:
Ich schätze so richtig angefangen hat es mit 13. Die ersten richtigen
Versuche abzunehmen, drastische Ernährungsumstellungen. Irgendwo
kam dann immer der Punkt, an dem ich begonnen habe immer unglücklicher
zu werden und habe die Notbremse gezogen.
Aber das will ich nicht mehr. Ich habe es satt so fett zu sein. Ich bin unzufrieden
mit mir, ich will endlich bemerkt werden, als "dünn" bezeichnet werden, dass sich
jemand Sorgen um mich macht..
Und hier bin ich nun, auf meinem Weg zu meinem Ziel - 50kg/172cm
zu meiner Familie:
Als ich circa 9 Jahre alt war, sind meine Mutter, ihr neuer Mann und ich
von meiner alten Heimat weggezogen, nach Österreich. Dadurch habe ich meinen
Vater nur noch selten gesehen, wodurch er versucht hat, die Erziehung die er bei
mir verpasst hat, bei meinen Besuchen aufzuholen, wodurch wir uns sehr, sehr oft
gestritten haben. Böse Worte sind gefallen, die einem Kind in dem Alter sehr weh tun.
Aber umso älter ich werde, umso mehr kann ich mit der Situation und auch mit meinem
Vater umgehen, ihm meine Meinung sagen, und auch mal nachgeben.
Seine neue Frau konnte ich nie richtig leiden. Sie mich auch nicht vermute ich,
oder so fühlt es sich zumindest an.
Meine Mutter ist für mich die wichtigste Person in meinem Leben. Ich liebe sie
wirklich über alles! Sie ist noch ziemlich jung, wodurch wir uns eigentlich oft eher
wie gute Freundinnen vorkommen. Mit ihr kann ich bis auf das Essen, eigentlich
über alles offen reden, was meiner Meinung nach sehr wichtig ist.
Mit meinem Freund bin ich schon über einem Jahr zusammen, und er ist nach meiner
Mutter die wichtigste Person für mich. Ich kann es mir nicht mehr vorstellen, ohne
ihn zu sein, denn ohne ihn fühlt es sich an, als würde der wichtigste Part meiner Seele
fehlen. Er schafft es immer, mich zum lachen zu bringen, auch wenn ich mich am liebsten
irgendwo verkriechen und weinen würde. Wir haben uns noch kein einziges Mal gestritten,
was ich echt erstaunlich finde. Im Juli fliege ich für 10 Monate nach Amerika. Und ich
habe solche Angst ihn zu verlieren.
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